Im Eisbach treiben lassen

Nichts für kälteempfingliche Weicheier

Hier muss ich gleich zu Beginn zugeben, dass ich ein paar Jahre Anlauf gebraucht habe, um mich in die Fluten des Eisbachs zu wagen. Was daran liegt, dass ich ein echter Kälteschisser bin. Deswegen bliebe es lange Zeit immer nur beim großen Zeh reinstecken und die Idee an sich großartig finden.

Englischer Garten im Eisbach treiben lassen
Der Englische Garten wird im Sommer von Sonnenanbetern und Eisbach-Fans bevölkert.

Überwinden lohnt sich

Im wundervoll tropischen Sommer 2015 war es dann aber endlich soweit: Ich bin sozusagen über meinen Schatten in den Eisbach gesprungen – und muss sagen, dass es gerade bei heißen Temperaturen nichts Schöneres gibt, als sich im erfrischenden Wasser treiben zu lassen.

Im Eisbach treiben lassen Englischer Garten
Eine beliebte Freizeitbeschäftigung bei warmen Temperaturen: Im Eisbach treiben lassen.

Stilecht treiben lassen

Deswegen lasst euren Besuch die Badesachen einpacken und nehmt sie mit in den Englischen Garten. Mit dabei ist am besten auch eine Luftmatratze – damit lässt es sich besonders entspannt den Eisbach hinunter floaten. Wen ihr zu der Kategorie Mensch gehört, die selbst bei über 30 Grad nur in lauwarmes Wasser steigt, könnt ihr auch auf eure Picknickdecke zurückziehen, entspannt zurück lehnen und dem Treiben am Eisbach zusehen. Das macht mindestens genauso viel Spaß.

Wann? Definitiv nur im Sommer – und bei (sehr warmen) Temperaturen.

Wo? Im Südteil des Englischen Gartens. Offiziell verbieten Hinweisschilder das Baden im Eisbach – unter anderem, weil die Strömung teilweise recht stark ist (2017 sind schon zwei Nichtschwimmer im Eisbach zu Tode gekommen). Das Treiben lassen erfolgt also auf eigene Gefahr.

Das hier ist die „offizielle“ Strecke – wer sich bis zum Ausstieg treiben lässt, kann mit der Tram zwei Haltestellen zurück zum Einstieg bei der Eisbachwelle mit ihren Surfern fahren. Dazu hat die MVG sogar einen kleinen How-to-Knigge veröffentlicht. Mir persönlich hat bisher immer ein Teilstück gereicht; deswegen habe ich leider auch keine Ahnung, wie man an der ersten Surferwelle vorbeikommt 😉

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann abonniere meinen Blog per E-Mail, Instagram oder Facebook und werde benachrichtigt, sobald ein weiterer München-Tipp veröffentlicht wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.