Hofflohmärkte: Münchens Viertel ertrödeln

Den wirklichen Charakter einer Stadt lernt man ja in den seltensten Fällen beim Besichtigen von Sehenswürdigkeiten kennen. Oder beim Shopping in der Haupteinkaufsstraße. Wenn ihr bzw. euer Besuch das „echte“ Leben in Münchens Stadtvierteln kennen lernen möchtet, bummelt über einen der Hofflohmärkte oder Gartenflohmärkte, die an vielen Frühjahrs- und Sommer-Wochenenden stattfinden.

Hofflohmarkt Karte Muenchen Neuhausen
Für alle Hofflohmärkte werden Übersichtskarten für die einzelnen Viertel erstellt.

Hofflohmarkt: Bummeln in Nachbars Hinterhof

Der besondere Reiz an Hofflohmärkten ist für mich, dass die Viertelbewohner eher aus Spaß als aus finanziellem Interesse ihre Klapptische aufstellen. Rein kommerzielle Trödler sind mir noch nicht über den Weg gelaufen. Das merkt ihr auch an der entspannten Stimmung: Neben Second-Hand-Kleidung und Omas Geschirr werden teilweise sogar selbst gebackener Kuchen und Kaffee für ein, zwei Euro angeboten.

Hofflohmarkt Muenchen Komm rein
Trödler willkommen: Bei den Hofflohmärkten ist Tag der öffnen Tür in Nachbars Hinterhöfen und Gärten.

Angezogen von den bunten Luftballons und Schildern lauft ihr durch Straßen und Hinterhöfe, die euch ansonsten nie aufgefallen wären. München wirkt auf einmal wie eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und in der auch mal Zeit ist für einen kleinen Ratsch.

Die perfekte Ausgangsbedingung für einen entspannten Vor- bzw. Nachmittag mit eurem Besuch also. Und eine gute Möglichkeit, noch etwas weiterzustöbern in den kleinen Viertelboutiquen und Cafés.

Wann? Der erste Hofflohmarkt öffnet in der Regel im Mai seine Pforten, der letzte findet im Oktober statt. Die nächsten Termine findet ihr auf der Hofflohmärkte-Seite für München.

Dir hat der Beitrag gefallen? Dann abonniere meinen Blog per E-Mail, Instagram oder Facebook und werde benachrichtigt, sobald ein weiterer München-Tipp veröffentlicht wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.