Keramik selbst bemalen

Die Idee, Besuch zu bekommen und erst einmal eine Runde „basteln“ zu gehen, mutet im ersten Moment vielleicht etwas komisch an. Aber gerade bei Schmuddelwetter macht das sehr viel Sinn und vor allem Spaß. Vorausgesetzt natürlich, ihr und euer Besuch verfügt ansatzweise über eine kreative Ader.

Keramik bemalen München
Keramik bemalen bei froh + bunter in München

Wie funktioniert das mit der Keramikmalerei?

Die kleine Kreativwerkstatt „froh + bunter“ befindet sich ganz zentral in der Nähe des Marienplatzes. Das ist ganz praktisch, weil ihr vor dem Keramik malen z. B. noch einen kleinen München-Spaziergang oder Einkaufsbummel machen könnt. Wie bei so ziemlich allem in München ist eine Reservierung gerade am Wochenende empfehlenswert. Die Öffnungszeiten und Kontaktdaten findet ihr auf der froh + bunter Website.

froh + bunter: Keramik bemalen in München
Bei froh + bunter in München Keramik selbst bemalen.

Im Laden angekommen, sucht ihr euch einen Rohling (=anzumalendes Objekt) aus. Einfache Teller und Tassen kosten um die 15 Euro. Im Preis für den Rohling ist schon alles, was ihr zum Keramikmalen benötigt, inbegriffen: Kurze Einführung in die unterschiedlichen Maltechniken von den netten Mitarbeitern vor Ort, Material inklusive Schürze und das anschließende Brennen. Ich finde, das ist ein wirklich fairer Deal.

Mein persönlicher Tipp: Damit ihr euch bei der Motivwahl nicht plötzlich überfordert fühlt, macht euch Vorfeld am besten schon ein paar grobe Gedanken. Ich nutze zum Beispiel ganz gerne Pinterest für erste Anregungen. Und ebenfalls ganz wichtig: Plant lieber etwas großzügiger Zeit zum Malen ein! Da ihr euren Rohling erst einmal grundieren und die Farben teilweise in mehreren Schichten auftragen müsst, sind drei Stunden schnell vorbei.

Entspanntes Malen bei Latte Macchiato

Was mir an bei froh + bunter besonders gut gefällt, ist die entspannte Atmosphäre: Man sitzt mit seiner Begleitung gemütlich an einem kleinen Tisch, pinselt vor sich hin und unterhält sich dabei. Im Hintergrund dudelt irgendeine Wohlfühl-Musik – und zwischendurch kann man sich den einen oder anderen Latte Macchiato ordern. Nicht einmal die gebrauchten Pinsel müsst ihr selbst abwaschen.

Die fertig bemalten Kunstwerke lasst ihr dann im Laden zurück, damit diese bei gut 1.000 Grad gebrannt werden können. Dadurch wird die aufgetragene Farbe spülmaschinenfest und bekommt zudem einen deutlich kräftigeren Ton (das muss man auch schon beim Anmalen im Hinterkopf haben). Eure Schmuckstücke könnt ihr dann ein paar Tage später abholen. Was natürlich bedeutet, dass euer Besuch sein eigenes Kunstwerk erst beim nächsten Wiedersehen in Empfang nehmen kann.

Wann? Theoretisch das ganze Jahr über. Am gemütlichsten ist es natürlich, bei nasskaltem Wetter kreativ zu werden.

Wo? Sebastiansplatz 11 (S-Bahn-Station Marienplatz oder U-Bahnhaltestelle Sendlinger Tor)

Kennt ihr noch andere Orte, an denen man entspannt seine kreative Ader ausleben kann? Dann her mit euren Tipps!

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